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💜 Die wahre Vertrauensdiagnose – Vertrauen erkennen statt erzwingen
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Das Canine Coronavirus (CCoV)
Das Canine Coronavirus (CCoV) ist ein Coronavirus des Hundes, das hauptsächlich den Magen-Darm-Trakt befällt. Es wird deshalb auch als canines enterisches Coronavirus bezeichnet.
Die Infektion kann bei erwachsenen, ansonsten gesunden Hunden relativ mild oder sogar unbemerkt verlaufen. Bei Welpen, geschwächten Hunden oder gleichzeitigen Infektionen mit anderen Krankheitserregern können jedoch deutlich schwerere Krankheitsverläufe auftreten.
🐕 Typische Symptome
CCoV greift vor allem die Schleimhaut des Darms an. Mögliche Krankheitszeichen sind:
- 💩 Durchfall
- 💧 weicher bis wässriger Kot
- 🤮 gelegentlich Erbrechen
- 🍽️ verminderter Appetit
- 😴 Müdigkeit und Abgeschlagenheit
- 🤕 Bauchbeschwerden
- 💧 Flüssigkeitsverlust und Austrocknung
Insbesondere bei Welpen sollte stärkerer oder länger anhaltender Durchfall ernst genommen werden, da junge Hunde durch den Flüssigkeitsverlust schneller austrocknen können.
🦠 Wie erfolgt die Ansteckung?
Die Übertragung erfolgt hauptsächlich fäkal-oral. Infizierte Hunde scheiden das Virus mit dem Kot aus. Andere Hunde können sich beispielsweise durch direkten Kontakt oder über eine kontaminierte Umgebung anstecken.
Mögliche Infektionsquellen sind:
- 💩 Kontakt mit infiziertem Kot
- 🐕 enger Kontakt zwischen Hunden
- 🥣 verunreinigte Näpfe
- 🧸 gemeinsam benutzte Gegenstände
- 🏠 kontaminierte Flächen und Unterkünfte
- 👟 indirekte Verschleppung über Gegenstände oder Schuhe
Besonders dort, wo viele Hunde zusammenkommen, können konsequente Hygienemaßnahmen helfen, das Übertragungsrisiko zu reduzieren.
🐶 Vorsicht bei Welpen und Mehrfachinfektionen
Problematischer kann eine CCoV-Infektion werden, wenn gleichzeitig weitere Krankheitserreger vorhanden sind.
Besonders ernst zu nehmen ist beispielsweise eine zusätzliche Infektion mit dem Caninen Parvovirus (CPV). Solche Mehrfachinfektionen können den Krankheitsverlauf erheblich komplizieren.
Deshalb sollte insbesondere bei Welpen mit starkem Durchfall nicht automatisch davon ausgegangen werden, dass lediglich eine harmlose Magen-Darm-Verstimmung vorliegt.
⚠️ Wann sollte man genauer hinschauen?
Eine tierärztliche Untersuchung ist insbesondere sinnvoll, wenn:
- 🚨 der Durchfall stark oder anhaltend ist
- 🩸 Blut im Kot auftritt
- 🤮 der Hund wiederholt erbricht
- 💧 Anzeichen einer Austrocknung auftreten
- 🍽️ der Hund nicht mehr fressen oder trinken möchte
- 😴 der Allgemeinzustand deutlich beeinträchtigt ist
- 🐶 ein Welpe oder gesundheitlich geschwächter Hund betroffen ist
Bei einem Welpen mit starkem Durchfall, wiederholtem Erbrechen oder deutlicher Schwäche sollte nicht lange abgewartet werden.
🧼 Hygiene und Vorsorge
Da das Virus vor allem über den Kot verbreitet wird, spielt Hygiene eine wichtige Rolle.
Hilfreich sind insbesondere:
- 💩 Kot möglichst schnell entfernen
- 🧼 Hände nach Kontakt mit Ausscheidungen gründlich reinigen
- 🥣 Näpfe und gemeinsam genutzte Gegenstände sauber halten
- 🐕 erkrankte Hunde von anderen Hunden getrennt halten
- 🧽 betroffene Bereiche angemessen reinigen und desinfizieren
- 👀 bei mehreren erkrankten Hunden frühzeitig tierärztlichen Rat einholen
⚠️ CCoV ist nicht SARS-CoV-2
Das canine enterische Coronavirus (CCoV) darf nicht mit SARS-CoV-2, dem Virus, das COVID-19 verursacht, gleichgesetzt werden.
Obwohl beide zur großen Familie der Coronaviren gehören, handelt es sich um unterschiedliche Viren mit unterschiedlichen biologischen Eigenschaften und Krankheitsbildern.
❤️ Bei CCoV gilt deshalb:
Durchfall beobachten, besonders bei Welpen auf den Allgemeinzustand achten, Hygiene ernst nehmen und bei ausgeprägten Beschwerden frühzeitig tierärztliche Hilfe suchen.
💜 CPP24.com
Wissen schützt. Vorsorge hilft. Verantwortung verbindet. 🐕🦠

Das Canine Herpesvirus Typ 1 (CHV-1)
Das Canine Herpesvirus Typ 1 (CHV-1) ist weltweit bei Hunden verbreitet. Während eine Infektion bei erwachsenen Hunden häufig ohne erkennbare Symptome oder lediglich mit milden Beschwerden verläuft, kann das Virus für neugeborene Welpen besonders gefährlich sein.
Vor allem in den ersten Lebenswochen können Infektionen schwer verlaufen und innerhalb kurzer Zeit lebensbedrohlich werden.
🐶 Warum sind neugeborene Welpen besonders gefährdet?
Sehr junge Welpen können ihre Körpertemperatur noch nicht vollständig selbst regulieren. Die im Vergleich zu erwachsenen Hunden niedrigere Körpertemperatur begünstigt die Vermehrung des Herpesvirus.
Mit zunehmendem Alter und einer besseren Fähigkeit zur Temperaturregulation sinkt das Risiko für die besonders schweren, generalisierten Krankheitsverläufe deutlich.
🐾 Mögliche Symptome bei Welpen
Bei neugeborenen Welpen können unter anderem folgende Krankheitszeichen auftreten:
- 🍼 vermindertes oder fehlendes Saugen
- 😴 zunehmende Schwäche und Teilnahmslosigkeit
- 😢 Unruhe oder anhaltendes Wimmern
- 🤕 Bauchschmerzen
- 💩 Durchfall
- 🤧 Nasenausfluss oder Atemwegsbeschwerden
- 🩸 kleine Blutungen
- 🧠 neurologische Auffälligkeiten
- 🌡️ Schwierigkeiten bei der Aufrechterhaltung der Körpertemperatur
- ⚠️ schnelle Verschlechterung des Allgemeinzustands
Bei sehr jungen Welpen kann die Erkrankung rasch fortschreiten und tödlich enden.
🐕 Was passiert bei erwachsenen Hunden?
Erwachsene Hunde zeigen nach einer Infektion häufig keine oder nur leichte Symptome.
Möglich sind beispielsweise:
- 👃 milde Atemwegsbeschwerden
- 🤧 Nasenausfluss
- 👁️ Augenbeschwerden
- 🐕 leichte Allgemeinsymptome
Von besonderer Bedeutung ist CHV-1 jedoch bei Zuchthündinnen und während der Trächtigkeit. Eine Infektion kann unter bestimmten Umständen mit Fruchtbarkeitsproblemen, Aborten, Totgeburten oder lebensschwachen Welpen in Verbindung stehen.
🦠 Wie erfolgt die Ansteckung?
Das Virus kann über engen direkten Kontakt und Körpersekrete übertragen werden. Dazu gehören insbesondere Sekrete aus Nase und Genitalbereich.
Auch eine Übertragung von der Mutter auf ihre Welpen ist möglich – vor, während oder nach der Geburt.
Deshalb spielt CHV-1 insbesondere dort eine wichtige Rolle, wo viele Hunde engen Kontakt miteinander haben.
💤 Das Virus kann im Körper verbleiben
Wie andere Herpesviren besitzt auch CHV-1 eine besondere Eigenschaft:
Nach einer Infektion kann das Virus lebenslang im Körper verbleiben, ohne ständig Krankheitszeichen zu verursachen.
In bestimmten Situationen kann es erneut aktiviert werden. Ein infizierter Hund kann deshalb zeitweise wieder Virus ausscheiden, obwohl er äußerlich gesund erscheint.
⚠️ Bei Welpen schnell handeln
Wenn ein neugeborener Welpe plötzlich nicht mehr trinken möchte, ungewöhnlich schwach wird, ständig wimmert, Atemprobleme entwickelt oder sich sein Allgemeinzustand deutlich verschlechtert, sollte unverzüglich tierärztliche Hilfe gesucht werden.
Bei einem gesamten Wurf mit ähnlichen Krankheitszeichen ist eine schnelle tierärztliche Abklärung besonders wichtig.
🛡️ Vorsorge in Zucht und Welpenaufzucht
Besondere Aufmerksamkeit ist bei Zuchthündinnen, trächtigen Hündinnen und neugeborenen Welpen erforderlich.
Wichtige Maßnahmen können sein:
- 🐾 unnötige Kontakte der trächtigen Hündin zu fremden Hunden reduzieren
- 🧼 auf konsequente Hygiene im Wurfbereich achten
- 🌡️ für eine geeignete Umgebungstemperatur der Welpen sorgen
- 👀 Welpen regelmäßig beobachten und ihre Entwicklung kontrollieren
- 🍼 Trinkverhalten und Gewichtsentwicklung überwachen
- 🩺 bei Auffälligkeiten frühzeitig tierärztlichen Rat einholen
Je nach individuellem Risiko und Situation eines Zuchtbestandes kann außerdem mit der Tierärztin oder dem Tierarzt besprochen werden, welche spezifischen Vorsorgemaßnahmen einschließlich einer möglichen Impfung der Zuchthündin sinnvoll und verfügbar sind.
❤️ Bei CHV-1 gilt besonders:
Was bei einem erwachsenen Hund nahezu unbemerkt verlaufen kann, kann für einen neugeborenen Welpen eine ernsthafte Gefahr darstellen.
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Das Canine Adenovirus Typ 2 (CAV-2)
Das Canine Adenovirus Typ 2 (CAV-2) ist ein ansteckendes Virus, das beim Hund vor allem die Atemwege befällt. Es gehört zu den möglichen Erregern des infektiösen Atemwegskomplexes des Hundes, der umgangssprachlich häufig als „Zwingerhusten“ bezeichnet wird.
Dabei handelt es sich nicht um eine einzelne Erkrankung mit nur einem Erreger. Verschiedene Viren und Bakterien können allein oder gemeinsam an diesem Atemwegskomplex beteiligt sein.
🐕 Typische Symptome
Eine Infektion mit CAV-2 kann sich insbesondere durch Beschwerden der Atemwege bemerkbar machen. Mögliche Krankheitszeichen sind:
- 😮💨 trockener oder anfallsartiger Husten
- 👃 Nasenausfluss
- 🤧 Niesen
- 🫁 gereizte oder entzündete Atemwege
- 🌡️ gelegentlich Fieber
- 😴 Müdigkeit und verminderte Aktivität
- 🍽️ in ausgeprägteren Fällen verminderter Appetit
Der Verlauf kann unterschiedlich stark sein. Manche Hunde zeigen lediglich leichte Atemwegsbeschwerden, während insbesondere bei Welpen, älteren oder gesundheitlich geschwächten Hunden schwerere Verläufe möglich sind.
🦠 Wie erfolgt die Ansteckung?
CAV-2 kann insbesondere über virushaltige Tröpfchen und Atemwegssekrete von Hund zu Hund übertragen werden.
Das Ansteckungsrisiko steigt vor allem dort, wo viele Hunde auf engem Raum zusammentreffen oder engen Kontakt miteinander haben.
Dazu können beispielsweise gehören:
- 🐕 Hundepensionen und Hundetagesstätten
- 🏠 Tierheime
- 🐾 Hundegruppen und Hundeschulen
- 🏆 Hundeausstellungen oder Veranstaltungen
- 🚐 gemeinsamer Transport mehrerer Hunde
- 🐶 andere Situationen mit engem Hundekontakt
Der Begriff „Zwingerhusten“ kann deshalb etwas irreführend sein: Ein Hund benötigt keinen Aufenthalt in einem Zwinger, um sich anzustecken.
🫁 Teil eines Atemwegskomplexes
Bei Atemwegserkrankungen des Hundes können neben CAV-2 noch weitere Erreger beteiligt sein.
Deshalb lässt sich allein anhand eines Hustens normalerweise nicht feststellen, welcher Erreger die Ursache ist. Bei anhaltenden oder ausgeprägten Beschwerden ist eine tierärztliche Untersuchung wichtig.
⚠️ Wann sollte man genauer hinschauen?
Tierärztlicher Rat ist insbesondere sinnvoll, wenn:
- 🚨 der Husten stark oder anhaltend ist
- 😮💨 Atemnot oder auffällige Atmung auftritt
- 🌡️ deutliches Fieber hinzukommt
- 🍽️ der Hund nicht mehr fressen möchte
- 😴 der Allgemeinzustand deutlich beeinträchtigt ist
- 🐶 ein Welpe oder gesundheitlich geschwächter Hund betroffen ist
Atemnot ist immer ein ernst zu nehmendes Warnzeichen und sollte unverzüglich tierärztlich abgeklärt werden.
💉 Impfung und Vorsorge
Die Impfung gegen CAV-2 spielt eine wichtige Rolle in der Vorsorge. Sie trägt nicht nur zum Schutz vor Erkrankungen durch CAV-2 bei, sondern erzeugt auch eine Kreuzimmunität gegen das Canine Adenovirus Typ 1 (CAV-1), den Erreger der Hepatitis contagiosa canis.
❤️ Vorsorge ist besonders wichtig:
Impfschutz regelmäßig überprüfen, engen Kontakt zu offensichtlich erkrankten Hunden vermeiden und Husten oder andere Atemwegssymptome frühzeitig ernst nehmen.
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